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HOME › Verbände › Presse › Polymerbitumenbahnen auf dem Vormarsch

Polymerbitumenbahnen auf dem Vormarsch

Der schon im Jahr 2010 deutlich sichtbare Trend zu hochwertigen Polymerbitumenbahnen setzte sich auch im letzten Jahr fort. Die Absatzmenge belief sich auf 85,5 Mio. Quadratmeter und erreichte damit eine Steigerung von 9 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt wurden 181 Mio. Quadratmeter Polymerbitumen- und Bitumenbahnen abgesetzt.

März 2012, Frankfurt: Das Jahr 2011 stand unter einem guten Stern, meldeten die Mitglieder des vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e.V. Schon 2010 stieg die Gesamtmenge an Polymerbitumen- und Bitumenbahnen um 5 % auf 178 Mio. Quadratmeter, während andere Dachabdichtungsmaterialien im gleichen Zeitraum keine nennenswerten Absatzsteigerungen aufzeigen konnten. Für 2011 wurde eine weitere Steigerung von 2 % auf insgesamt 181 Mio. Quadratmeter Polymerbitumen- und Bitumenbahnen von den Herstellern gemeldet.

Das starke Wachstum der Absatzzahlen von Polymerbitumenbahnen ist sogar schon seit 2009 in Folge zu beobachten, berichtet Dr. Rainer Henseleit, Geschäftsführer des vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e.V. Die Absatzsteigerung von 9 % auf 85,5 Mio. Quadratmeter Polymerbitumenbahnen – zeigt die Fortsetzung dieses Trends. Ein stärkeres Qualitätsbewusstsein und die Forderung zur nachhaltigen Bauweise sind hierfür verantwortlich. Aber auch die stärkere Belastung der Dachabdichtung durch Klimawandel und Umwelteinflüsse unterstützen die Entscheidung für hochwertige Bahnen. Ein weiteres Argument für Polymerbitumenbahnen liegt in der häufigeren Nutzung der Dachflächen z.B. als Standfläche von Solaranlagen. Gerade bei der Belastung der Dachabdichtung durch häufiges Bege-hen zur Wartung von Anlagen eignen sich Polymerbitumen- und Bitumenbahnen ganz besonders und punkten hier ganz klar ge-genüber anderen Abdichtungsmaterialien.

Eine positive Auftragssituation für Architekten in 2012 zeigte sich bei der ifo Architektenumfrage IV/2011. Auch die Mitglieder des vdd sehen das Jahr 2012 optimistisch. Hochwertige Materialien zur Dachabdichtung liegen weiter im Trend.


Bildunterschrift:
Bei der Wahl der Abdichtung fällt die Entscheidung immer häufiger auf hochwertige Polymerbitumenbahnen.



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Diese Serie liefert Detailinformationen für Architekten, Planer und Verarbeiter
  • Kaltselbstklebeverfahren

    Verarbeitung von Kaltselbstklebebahnen – die Bitumen-Deckschichten sind mit einer besonderen Kaltklebefähigkeit ausgestattet. Durch Entfernen der Abziehfolie werden die Bahnen auf dem Untergrund bzw. untereinander kalt verklebt.

  • Schweißverfahren

    Beim Schweißverfahren wird die Unterseite der Bahn mit einem Propanbrenner erhitzt und die so angeschmolzene Bitumendeckschicht für die Verklebung der Bahn verwendet.

  • ADAC-Zentrale, München

    Im Gewerbegebiet des Westends, direkt an der Bahntrasse gelegen erhebt sich weithin sichtbar der 93 Meter hohe Turm, unter dessen Dach der ADAC seine 2.400 Münchner Mitarbeiter wieder vereint.

  • WestendDuo, Frankfurt

    In luftiger Höhe von fast 100 Metern stellen starke Luftströmungen mit unterschiedlichen Sog- und Druckbereichen hohe Anforderungen an die Dachabdichtung.

  • Vortrag Martin Haas

    Die Planung der Unilever Firmenzentrale stellte gleich zahlreiche Herausforderungen an das Stuttgarter Architekturbüro. DBZ+BAUcolleg ließ ein großes Fachpublikum daran teilhaben.

  • Marco Polo Tower

    Auf 17 Ebenen bietet der Marco Polo Tower 58 ein- und zweigeschossige Luxuswohnungen mit umlaufenden Terrassen und Balkonen.

  • Unilever-Haus, Hamburg Details

    Das prämierte Konzept von Behnisch Architekten setzt auch bei der Dachabdichtung auf nachhaltige und hochwertige Materialien.

  • Unilever-Haus, Hamburg

    Kurze Impressionen zum Gebäudekonzept des Unilever-Hauses in der Hamburger HafenCity.

  • Gießverfahren

    Beim Gießverfahren wird Heißbitumen aus der Kanne so vor die aufzuklebende Bahn gegossen, dass beim Einrollen ein Bitumenwulst auf ganzer Bahnenbreite vor der Rolle herläuft.

  • Wandanschluss

    An- und Abschlüsse an Dachrändern, aufgehenden Bauteilen und Durchdringungen sind unabhängig von der Anzahl der Lagen der Flächenabdichtungmindestens zweilagig auszuführen.

  • Lichtkuppelanschluss

    Es wird empfohlen, Anschlüsse von Dachabdichtungen an Lichtkuppelaufsatzkränze durch vollständiges Eindichten des Aufsatzkranzes bis zum oberen Rand herzustellen.

  • Dachgully

    Dachflächen mit einer in das Gebäude abgeführten oder am Gebäude verlaufenden Entwässerung müssen mindestens einen Ablauf und einen Notüberlauf mit freiem Abfluss über die Fassade erhalten.

  • Bewegungsfuge

    Die Anordnung von Bewegungsfugen in der Dachkonstruktion richtet sich nach baukonstruktiven Erfordernissen. Sie sind in allen Schichten des Dachaufbaues auszubilden.

  • Dachrandabschluss

    Die Abdichtungsbahnen des Anschlusses sollen bis zur Außenkante der Aufkantungen geführt werden. Die Anschlussbahnen sind im Übergangsbereich zur Dachebene abzusetzen.

  • Entstehung von Bitumenbahnen

    Der Weg vom Erdöl bis zur fertigen Bitumenbahn wird in diesem Kapitel ausführlich dargestellt. Dabei werden die verschiedenen Bitumenarten und die Trägereinlagen sowie deren Funktion detailliert erklärt.

  • Bitumen

    Bitumen wird durch Destillation von Erdöl gewonnen. Dieser großtechnische Prozeß ist der Natur abgeschaut.

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Bitumenbahnen lieben Herausforderungen

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